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19.03.2019 14:53 Alter: 153 days
Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum

Zu Gast beim renommierten Arbeitsrechtler Prof. Martin Risak


Im Bild: Franz Heumayr, Prof. Martin Risak und Alexander Szöllösy

Dr. Martin Risak, Professor am Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien, ist jener Experte, dessen Forschungen u.a. die neuen Arbeitsplatz-Modelle beleuchten – so zum Beispiel die Plattformarbeit („Crowdworking“). Dieses Modell hat er auch in seinem 2017 erschienenen Buch „Arbeit in der Gig Economy“ (online verfügbar unter www.gig-economy.at) ausführlich beschrieben.
 
Wir haben Prof. Risak für ein Interview getroffen, um mit ihm über die kooperative Beschäftigungsform „Arbeitgeberzusammenschluss“ zu sprechen. Als relativ junges, innovatives Modell (in Österreich) gilt es unsererseits dahingehend hinzuarbeiten, dass der AGZ an Praxistauglichkeit gewinnt, jedoch die arbeitsrechtlichen Aspekte in vollem Umfang berücksichtigt. Nur so können der (regionale) Arbeitsmarkt und der Wirtschaftsstandort davon profitieren.
 
Für das AGZ-Ressourcenzentrum Österreich bedeutet „innovatives Arbeitsplatz-Modell“ auf alle Fälle das Generieren von Vorteilen für alle Beteiligten (Beschäftigte und Betriebe), damit langfristige Arbeitsbeziehungen mit hoher Mitarbeiterbindung und abwechslungsreicher Arbeit entstehen können. Prof. Martin Risak sieht diesen Ansatz absolut positiv und könnte sich vorstellen, dass ein guter, passgenauer AGZ-Rechtsrahmen die Etablierung des Modells beschleunigen wird.