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19.06.2019 14:57 Alter: 90 days
Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum

Sind Arbeitgeberzusammenschlüsse ein „Instrument“ für Gemeinden?


Im Bild v.l.n.r.: Andreas Humer, Ursula Singl-Lösch, Josef Weidinger und Leo Baumfeld

Die österreichischen Städte und Gemeinden haben umfassende und vielseitige Aufgaben zu erfüllen. Dafür braucht es engagierte BürgermeisterInnen und gute MitarbeiterInnen, die die Kommunen wie ein Uhrwerk „am Laufen halten“. Der Arbeitsumfang der Beschäftigten ist dementsprechend groß und umfasst unterschiedliche Bereiche wie Verwaltung, Grünraumpflege, Infrastruktur etc. 

Für viele Gemeinden ist es im Laufe der Jahre mitunter schwieriger geworden geeignetes Personal mit den entsprechenden Kompetenzen zu finden. Zudem sind die Verantwortlichen vor Ort mit unterschiedlichen Problemstellungen konfrontiert, so zum Beispiel mit der Abdeckung von Bedarfen, die über die Planstellen hinausgehen. Aber auch mit dem steigenden Kostendruck oder mit den immer strengeren Rechtsvorschriften und Haftungsfragen. Auch bei Ausfällen (u.a. durch Krankenstände) kann es naturgemäß zu Engpässen kommen. 

Gemeinsam mit der NÖ Gemeindeberatung haben wir zwei AGZ-Workshops in St. Pölten abgehalten, um herauszufinden, ob der AGZ ein taugliches „Instrument“ für Gemeinden und Städte sein könnte. Es gibt einige Gründe, die für das AGZ-Modell sprechen. Nach Gesprächen mit weiteren Stakeholdern soll eine Strategie zum Thema „Kommunaler AGZ“ erstellt werden.