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03.05.2018 10:48 Alter: 1 year
Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum

Der AGZ – kein Sozialmodell, aber ein faires Modell für alle Beteiligten


Im Rahmen eines AGZ-Infogesprächs mit Mag. Judith Pühringer (Geschäftsführerin) und Mag. Schifteh Hashemi (Netzwerkkoordinatorin) haben wir erörtert, wie sich aus personellen Teilbedarfen (Vollzeit-)Arbeitsplätze ergeben, wie eine faire Partnerschaft „Gleichgesinnter“ erfolgen muss und wie sehr sich Höherqualifizierung der AGZ-Beschäftigten auf die Unternehmen und das Stammpersonal auswirken können.

Der Arbeitgeberzusammenschluss ist ein Modell, das nicht explizit auf eine Branche oder eine Organisationsform zugeschnitten ist. Es geht vielmehr darum Vorteile für alle Beteiligten (Beschäftigte, Arbeitgeber und die Region) und einen gemeinsamen Nutzen zu realisieren. Unter diesem Gesichtspunkt – basierend auf einer Kooperationsbereitschaft – bietet der AGZ einen hohen Grad an Flexibilität.

Zusammenarbeit und Fairness sind auch wichtige Grundpfeiler Sozialer Unternehmen. Diese unterstützen Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sind, durch Beschäftigung, Beratung und Qualifizierung bei ihrem (Wieder-)Einstieg ins Erwerbsleben. Zudem zeigen sie neue Wege und Verteilungsmöglichkeiten des Arbeitens, Wirtschaftens und Zusammenlebens auf.

An der Speerspitze Sozialer Unternehmen steht „arbeit plus“, die seit 30 Jahren das unabhängige österreichweite Netzwerk von 200 gemeinnützigen, arbeitsmarktpolitischen Unternehmen bilden. „arbeit plus“ tritt für qualitätsvolle und existenzsichernde Beschäftigung ein, um Menschen aus der Prekarität zu verhelfen.