Qualitätssicherung

Die Qualitätssicherung wird über einen Katalog, bestehend aus Qualitätsstandards sowie Gütekriterien, gewährleistet, den wir aufgrund praktischer Erfahrungen aus dem In- und Ausland entwickelt haben. 

Durch die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch mit Personalisten, anderen Arbeitgeberzusammenschlüssen sowie dem Europäischen Informations- und Ressourcenzentrum (CERGE) sind wir in der Lage, best practice-Methoden und praxistaugliche Umsetzungsstrategien in die österreichischen Standards einzubauen.

AGZ-Qualitätsstandards werden gebraucht, um

  • Arbeitgeberzusammenschlüsse als hilfreiches und sinnvolles Instrument der Flexicurity kenntlich zu machen,
  • für potenzielle Mitgliedsbetriebe, GründerInnen sowie Interessierte Mindeststandards und grundlegende Regularien festzuschreiben, um ihnen dadurch eine Leitlinie zu geben,
  • Arbeitgeberzusammenschlüsse gegenüber (Gründungs-)Behörden als sinnvolles Beschäftigungsmodell erkennbar zu machen, welches die Schaffung neuer (Vollzeit-)Arbeitsplätze, die Erhöhung betrieblicher Flexibilität sowie die Stärkung regionaler Wirtschafts- und Arbeitsmarktstrukturen zum Ziel hat,
  • die Unterschiede von Arbeitgeberzusammenschlüssen und Leiharbeit(sfirmen) klar und eindeutig darzustellen,
  • darauf aufbauend die Grundlage zu einer Diskussion um einen eigenen rechtlichen Status für AGZ und die Anerkennung von Arbeitgeberzusammenschlüssen zu erreichen sowie
  • die Zertifizierung und Anerkennung nach einem geregelten, nachvollziehbaren modus operandi aussprechen zu können.


Das AGZ-Ressourcenzentrum Österreich hat insgesamt 21 Prinzipien definiert, die ein Arbeitgeberzusammenschluss erfüllen muss, um als AGZ durch uns anerkannt zu werden. Zudem gibt es einen Katalog von Bewertungskriterien, um eine transparente und nachvollziehbare AGZ-Prüfung durchzuführen. Werden die Kriterien erfüllt, zertifiziert das AGZ-Ressourcenzentrum Österreich den AGZ und vergibt ein Gütesiegel.