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07.11.2018 14:06 Alter: 72 days
Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum

Vorreiter und Pionier „Sonnentor“ interessiert am AGZ-Modell


Im Bild: progressNETZ zu Gast in der Unternehmenszentrale von „Sonnentor“ in Sprögnitz im Waldviertel.

Entwicklungen in der Landwirtschaft stellen die Betriebe oft vor große Herausforderungen – sei es das Klima, die Nachfolge, die Kosten oder das Thema Arbeitskräfte. Gerade in der Landwirtschaft gibt es nur selten Ganzjahresbeschäftigungen. Anbau-, Zucht- und Erntezeiten sind auf einige Monate beschränkt. In dieser Zeit benötigen alle landwirtschaftlichen Betriebe Personal.

Die Frage ist daher: Wie kann es der österreichischen Landwirtschaft gelingen, die saisonal Beschäftigten länger in Beschäftigung zu halten, sie in der kommenden Saison wieder im gleichen Betrieb einzusetzen und somit die Fluktuation und Einarbeitung gering zu halten?

Diese Frage (und weitere Fragen) haben wir mit Elfriede Stopper, Klaus Doppler und Thomas Steinbauer von „Sonnentor“ erörtert, einem innovativen Betrieb im Waldviertel, der auf die Herstellung und Vermarktung von Kräutern, Tees und Gewürzen aus biologischem Anbau spezialisiert ist. Das Unternehmen arbeitet mit über 500 Bio-Kräuterbauern weltweit zusammen und ist 2011 mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis ausgezeichnet worden.

„Ziel muss es sein, attraktive Arbeitsplätze mit Perspektive anzubieten, um konkurrenzfähig zu bleiben und die landwirtschaftlichen Betriebe am hart umkämpften Markt zu stärken. Dahingehend müssen Strategien und Lösungen ausgearbeitet werden, bei denen auch der Arbeitgeberzusammenschluss eine wichtige Rolle spielen könnte. Wir bleiben dran!“, so das progressNETZ-Projektteam.