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04.05.2017 11:48 Alter: 202 days
Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum

Interessante Option: Der AGZ als Modell für die interkommunale Zusammenarbeit


Gerhard Pongraz (mittig) informierte sich bei Alexander Szöllösy (links) und Dietmar Baurecht (rechts) über die Möglichkeiten von kommunalen AGZ.

Österreichische Kommunen sind für die Versorgung der Bevölkerung hinsichtlich wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Infrastruktur zuständig. Sie sind Garant dafür, dass das Leben vor Ort reibungslos funktioniert und die BürgerInnen eine hohe Lebensqualität erfahren.

Die Daseinsvorsorge ist jedoch mit einer Vielzahl an Aufgaben verknüpft, die die Städte und Gemeinden täglich erbringen müssen. Dies zu gewährleisten kostet Geld und bedarf eines motivierten Personals. Dies stellt die Kommunen (auch in Zukunft) vor große Herausforderungen.

Um sowohl die Gemeindebudgets zu entlasten als auch den kompletten Leistungsumfang abzudecken, könnte der Arbeitgeberzusammenschluss eine sinnvolle Option in der interkommunalen Zusammenarbeit darstellen. 

Durch das AGZ-Modell könnten sich die Gemeinden Kompetenzen teilen, zusätzliches Personal für Aufgaben in der Verwaltung und Infrastruktur (Bauhof, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten, Landschaftspflege, Ortsverschönerung, mobile Dienste, Sportaufsicht, Betreuungsaufgaben, Sozialarbeit etc.) einsetzen und qualifizierte SpezialistInnen (z.B. in Rechtsfragen, im Stadtmarketing oder bei Bauprojekten) an die Kommunen binden.

Dieses Szenario haben wir mit dem ehemaligen Landtagsabgeordneten und Bürgermeister von Oberwart, Gerhard Pongracz, jetzt verantwortlich für die interkommunale Zusammenarbeit im Regionalmanagement Burgenland, besprochen.