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10.01.2013 16:43 Alter: 5 yrs
Kategorie: AGZ-Aktuelles

Großes Interesse an „Zukunftsmodell AGZ“


Projektbesprechung "Zukunftsmodell AGZ" im Catamaran: Dr. René Schindler (PRO-GE), Mag. Marcus Strohmeier und Mag. Alexander Szöllösy (beide progressNETZ).

Um das Modell der Arbeitgeberzusammenschlüsse (AGZ) als sinnvolle Alternative zum Personalleasing zu positionieren, bedarf es der Einbeziehung von Arbeitnehmervertretern. Daher haben Mag. Marcus Strohmeier (Geschäftsführer progress-
NETZ) und Mag. Alexander Szöllösy (Projektleiter progress-
NETZ) das Projekt „Zukunftsmodell AGZ“ dem Bundessekretär für Soziales und Recht der PRO-GE, Dr. René Schindler, in Wien vorgestellt.


Bei dem Informationstreffen wurden die zahlreichen Vorteile, die den Arbeitnehmern sowie Arbeitgebern durch kooperatives Personalmanagement entstehen, eingehend erörtert. Zudem gibt es zahlreiche positive volkswirtschaftliche sowie wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Faktoren, die das Modell der Arbeitgeber-
zusammenschlüsse begünstigt. Dazu zählen u.a. die Schaffung neuer Vollzeit-Arbeitsplätze, die Stärkung des regionalen Arbeitsmarkts oder die Erzielung von Wettbewerbsvorteilen auf Seiten der Tourismus- und Gastronomiebetriebe durch gezielte Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen.

„Gerade im Tourismus, wo seit Jahren schon Fachkräfte hände-
ringend gesucht werden, sind Arbeitgeberzusammenschlüsse vielleicht die einzige Möglichkeit, gut geschultes Personal in der Region zu halten. In Österreich, wo der Tourismus und die Freizeitwirtschaft ca. 15% des BIP ausmachen und damit einen bedeutenden Wirtschaftszweig darstellen, ist die Abwanderung bzw. Ausdünnung von Fachkräften einfach nicht akzeptabel. Daher sind AGZ, vor allem auch in der Regionalpolitik ein mächtiges ‚Instrument‘, um den Fachkräftemangel vorzubeugen und die touristischen Angebote der Betriebe aufrechterhalten zu können!“, so Alexander Szöllösy.

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