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27.06.2018 13:30 Alter: 111 days
Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum

Fehlende ErntehelferInnen in Österreich – mit dem AGZ entgegenwirken!


Wir waren beim Landwirt Georg Kolmar (kolmar-taschner.at) aus Niederösterreich und haben mit ihm über AGZ-Ansätze in der Landwirtschaft gesprochen. Weitere Gespräche sollen folgen.

Der Schuh drückt… auch in der Landwirtschaft. Grund dafür ist, dass in Österreich, laut Medien, hunderte Erntehelfer und Forstarbeiter fehlen. Die Attraktivität hierzulande Spargel zu stechen, Erdbeeren zu ernten oder den Wald vor Borkenkäferbefall zu schützen ist demnach gesunken. Mittlerweile ziehen die ArbeiterInnen weiter nach Deutschland, um dort in der Landwirtschaft zu arbeiten.

Der Arbeitgeberzusammenschluss könnte ein zielführender Ansatz sein, um ErntehelferInnen längerfristig in Beschäftigung zu halten. Dies könnte durch eine zeitliche „Aneinanderreihung“ der unterschiedlichen Erntejobs gelingen. Dadurch wäre der Arbeitseinsatz in Österreich für die Beschäftigten in der Branche attraktiver (längerfristige Beschäftigung), während die Planungssicherheit auf Seite der Landwirtschaft größer wäre (abgestimmter Einsatz mit anderen Landwirten).

Da es sich beim AGZ um einen „Bottom Up-Ansatz“ handelt, haben wir uns zuletzt mit einigen landwirtschaftlichen Betrieben (vor allem in der Bio-Landwirtschaft) ausgetauscht. Das Feedback zeigt, dass der AGZ in der Landwirtschaft Potenzial hat.