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13.09.2016 20:04 Alter: 1 year
Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum

Der Arbeitgeberzusammenschluss als regionaler Wirtschaftsfaktor und Stabilisator


Dietmar Baurecht, Dietmar Lindau und Alexander Szöllösy suchen gemeinsam nach einer AGZ-Umsetzungsstrategie für das Südburgenland.

Oft sind es kleinere bis mittlere Unternehmen, die aufgrund ihrer geringen Mitarbeiterzahl weniger Flexibilitätsmöglichkeiten und oftmals Auslastungsprobleme haben. Diese profitieren am meisten von der Möglichkeit der langfristigen Bindung ihrer MitarbeiterInnen durch das solidarische Tragen und Teilen des Beschäftigungsrisikos.

Größere Unternehmen wie z.B. IKEA, Cadbury, Lafarge oder Smurfit Kappa (alle in Frankreich) wiederum beteiligen sich aus anderen Gründen an einem AGZ, z.B. um zur Fachkräftesicherung in der Region beizutragen und ein gesundes regionales wirtschaftliches Umfeld, das auch ihnen nutzt, zu fördern.

Fayat beispielsweise ist das viertgrößte französische Bauunternehmen. Als AGZ-Mitgliedsbetrieb in einem französischen Arbeitgeberzusammenschluss, erzählt der Geschäftsführer, „hat der Gründer der Region und den Menschen hier viel zu verdanken. Deswegen unterstützt er so die ‚Kleinen‘ aus der Region, indem er Leute übernimmt, die woanders gerade nicht gebraucht und bezahlt werden. Das ist wie das Sponsern von Fußballtrikots für den lokalen Verein, bloß viel sinnvoller und wirkungsvoller. Die Fußballtrikots gibt‘s außerdem!“

Über die Vorteile von AGZ für unterschiedliche Betriebsgrößen und wie ein solcher bestmöglich im Südburgenland eingebettet werden kann, haben wir uns mit Dietmar Lindau, Geschäftsführer Verein Regionalmarketing für Bad Tatzmannsdorf und das Südburgenland, ausgetauscht.