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05.02.2018 10:04 Alter: 309 days
Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum

Der AGZ als neuer Hoffnungsträger für EPUs, Kleinstunternehmen und KMUs


Im Bild (v.l.n.r.): Dr. Martin Gleitsmann (Wirtschaftskammer Österreich), Andreas Gollner (Gewerkschaft vida), Dr. Marcus Strohmeier (ÖGB), Dr. René Schindler (PRO-GE) sowie Leo Baumfeld und Dr. Alexander Szöllösy (beide AGZ-Ressourcenzentrum Österreich).

Die wirtschafts- und beschäftigungspolitische Bedeutung von Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen (KKU, KMU) wird in der Öffentlichkeit zu wenig wahrgenommen und reflektiert. Gerade wenn es darum geht, die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen, beherrschen die großen Unternehmen die Schlagzeilen - im positiven wie im negativen Sinne. Doch eine Stärke der österreichischen Volkswirtschaft liegt unter anderem im hohen Anteil leistungsstarker kleiner und mittlerer Betriebe an der Unternehmenslandschaft.

In Europa gibt es zurzeit kaum wahrnehmbare wirtschaftspolitische Ansätze, die auf die ökonomische Lage von KKU und KMU zugeschnitten sind. Mit dem AGZ versuchen wir einen Beitrag zu leisten, um Unterstützungsstrukturen zur Stärkung der kleinen, regional orientierten Betriebe zu schaffen. Unser Ansatz ist es diesen Unternehmen leichter zu ermöglichen, ihre personellen Teilbedarfe gezielter abzudecken, ihre saisonalen Schwankungen besser auszugleichen oder das Kostenrisiko für neue MitarbeiterInnen zu beschränken - Stichwort „geteiltes Personal = geteilte Kosten.

Im Rahmen eines Informationstreffens haben wir den AGZ-Beirat über die aktuelle Fortschrittsentwicklung rund um das Modell „Arbeitgeberzusammenschluss“ informiert sowie die Ergebnisse der Potenzialanalyse für AGZ präsentiert