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20.09.2018 10:56 Alter: 150 days
Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum

Benötigen österreichische StartUps Unterstützung im Personalmanagement?


Über die Wirkungsweise von Arbeitgeberzusammenschlüssen und ob JungunternehmerInnen Unterstützung im Personalmanagement benötigen, haben sich Bernhard Steinmayer, Gregor-Robert Posch (beide Wirtschaftsagentur Wien), Niko Alm (StartUp-Investor), Daniel Ratzinger (StartUp-Botschafter St. Pölten) und Alexander Szöllösy (progressNETZ) ausgetauscht.

Die Verknappung von Fachkräften in Österreich in einzelnen Branchen ist evident. Dies bekommen freilich auch StartUps und JungunternehmerInnen stark zu spüren. Betreiben diese, aus Kostengründen, kein professionelles Personalmanagement, spitzt sich die Lage folglich zu. Schlimmstenfalls geraten Projekte ins Stocken oder müssen Aufträge abgelehnt werden.
 
Erschwerend kommt hinzu, dass ein Beschäftigungsverhältnis in einem StartUp, welches erst am Anfang einer erfolgreichen unternehmerischen Reise steht, möglicherweise weniger Attraktivität ausstrahlt, weil die Arbeitsplatzsicherheit geringer scheint, als bei etablierten Unternehmen. Und auch bei etwaigen Benefits, die größere Betriebe ihren MitarbeiterInnen als zusätzlichen Beschäftigungsanreiz bieten können, können junge Unternehmen oft nicht mithalten. 
 
Einige Nachteile können jedoch mitunter von einem Arbeitgeberzusammenschluss kompensiert werden, da ein AGZ im Personalmanagement professionell und nachhaltig agiert, oftmals abwechslungsreiche Arbeitsplätze anbietet und durch unterschiedliche Aufgabenbereiche (in verschiedenen Betrieben) die Kompetenz der MitarbeiterInnen positiv beeinflusst.