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07.07.2017 10:57 Alter: 140 days
Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum

AGZ-Konferenz in Berlin: Der richtige Rechtsrahmen als Wachstumsfaktor für kooperative Modelle (AGZ)


(v. l. n. r.): Franz Heumayr (progressNETZ), Angelika Hava (Arbeiterkammer Niederösterreich), Leo Baumfeld (AGZ-Ressourcenzentrum Österreich), Pierre Fadeuilhe (Université Toulouse) und Cyrielle Berger (Centre de Ressources des Groupements d’Employeurs Poitiers).

Beim Workshop „Unternehmenskooperationen zur Fachkräftesicherung aus arbeitsrechtlicher Sicht“ hat progressNETZ, im Rahmen einer AGZ-Konferenz in Berlin Ende Juni, den AGZ-Status Quo in Österreich vor internationalem Publikum erläutert. 

 Unter anderem wurde in Berlin speziell über die Rechtslage des AGZ-Modells in verschiedenen EU-Ländern (Frankreich, Deutschland, Österreich, Belgien und Ungarn) diskutiert.

 Vor allem wurde Österreich wiederholt als Vorbild für die Vorgehensweise zur Etablierung des AGZ-Modells herangezogen. Dies auch vor dem Hintergrund, dass Österreich bei der Beschäftigungsform „Arbeitgeberzusammenschluss“ bislang sehr rasch konkrete und zielgerichtete Schritte gesetzt hat – auch mit der tatkräftigen Unterstützung der Sozialpartner, des Arbeitsmarktservice, des AGZ-Beirats und vor allem des Sozialministeriums.

 Die Experten aus Frankreich, Pierre Fadeuilhe (Institut de recherches en droit international, Université Toulouse) und Cyrielle Berger (Centre de Ressources des Groupements d’Employeurs Poitiers), stellten sehr klar dar, warum es für das AGZ-Modell so wichtig ist, es in einem eigenständigen Gesetz zu verankern. Ohne den richtigen Rechtsrahmen würde es auch in Frankreich keinen einzigen Zusammenschluss geben, so deren Statement.